Surfen mit dem Notebook
9. September 2009Surfen mit dem Notebook ist dank HSDPA heute kein Problem mehr und zudem auch noch recht preiswert. Leider wird der Interessierte auch in diesem Marktsegment mit zahlreichen Angeboten der mobilen Anbieter überschüttet, sodass es für den Laien kaum möglich ist, den richtigen Tarif für sich zu finden.
Wenn man sich für das Surfen via Notebook entscheidet, sollte man zwei Angebotstypen unterscheiden. Das sind zum einen echte Flatrates mit Vertrag oder Prepaid Flatrates einzelner Anbieter.
Die mobilen Angebote richten sich vor allem an Kunden, die oft unterwegs sind und ihr Notebook auch mobil mit dem Internet verbinden müssen. Nicht immer sind WLAN Hotspots vorhanden. Hier greifen die Angebote der Handyanbieter ein und verschaffen via HSDPA Zugang zum Internet.
Die Einrichtung ist dabei sehr einfach. Man holt sich einen USB-Stick eines der Anbieter, steckt diesen in einen freien USB-Steckplatz und die Installation erfolgt von allein. Nun nur noch die erforderlichen Zugangsdaten eingeben und schon kann das mobile Surfen via Notebook beginnen.
Für welches Modell man sich entscheidet, ist dann eigentlich nur davon abhängig, wie oft man den mobilen Internetzugang für das Notebook nutzt. Wer ständig Online sein muss und wer ein hohes Datenaufkommen nutzen muss, der ist mit einer Flatrate mit Vertrag besser beraten. Wer das Netz seltener nutzt, der ist mit einem Prepaid Angebot besser dran. Da sich die Preise der Anbieter kaum unterscheiden, sollte vor allem Wert auf die Netzabdeckung und die Übertragungsraten gelegt werden. Einige Anbieter nutzen nur das veraltete, normale UMTS-Netz, was die Übertragungsraten in den Keller treibt.
Alle Angebote haben eins gemeinsam. Voice-over-IP ist bei keinem Anbieter möglich, da man die Flatrate sonst auch als Handyersatz nutzen könnte.